Achtung! PAL-Alarm!

Achtung! PAL-Alarm!

PAL? Was soll denn das sein?
Ein PAL ist ein Problem anderer Leute!

Häufig beschäftigen wir uns viel zu viel mit den Problemen anderer Menschen, investieren Zeit und Energie, die uns dann für eigene Themen fehlen.

Es lohnt sich also, unterscheiden zu lernen, ob es sich bei dem Problem des anderen um ein „echtes“ oder ein „vermeintliches“ Problem handelt, bei dem es nur ums Jammern geht.

Echte Probleme erfordern Deine Unterstützung und Hilfe. Keine Frage!

Auf Jammer-Probleme kannst Du mit Mitgefühl reagieren, solltest Dir aber klar machen, dass es sich nicht um Deine Probleme handelt, sondern ganz klar um PAL.
Und hier entscheidest Du, wieviel Zeit Du investieren möchtest.

Versteh‘ mich bitte richtig:
Es geht nicht darum, egoistisch zu werden. Sondern darum, klar unterscheiden zu können, wo Dein Einsatz wichtig und nötig ist, und wo Du den anderen evtl. nur noch in seiner Opferrolle bestärken würdest, wenn Du nicht rechtzeitig „Stopp“ sagst.

Wenn Deine alte Nachbarin z B. gerade gestürzt ist und zum Arzt muss, ist es toll, wenn Du Dich um sie kümmerst und sie dort hinbringst.

Wenn Deine Freundin Dir allerdings zum 100. Mal vorjammert, wie furchtbar doch die neue Chorleiterin ist, ja dann…

Was für Beispiele fallen Dir spontan ein?
Schreib‘ Dir doch einfach mal ein paar typische Situationen auf und kennzeichne diese als „echte“ oder „Jammer-Probleme“. Du wirst rasch Dein ganz individuelles Muster erkennen – „Probleme“ auf die Du besonders anspringst.

Und kannst dann entsprechend Deine Warnmeldung verinnerlichen:

„Jammer-Probleme“ = PAL = STOPP!

Und bei echten Problemen hilfst Du natürlich genauso wie bisher!

Herzlichst,
Deine Barbara

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